Unterwasserpflanzen

Für jeden Teich ist es wichtig, dass eine ausreichende Zahl an Unterwasserpflanzen eingepflanzt werden, denn das schaut nicht nur schön aus, sondern dient auch ökologischen Gesichtspunkten. So dienen die Unterwasserpflanzen, ähnlich wie die Landpflanzen, nicht der Anreicherung von Sauerstoff und helfen somit dabei, in diesem Fall das Wasser mit dem lebenswichtigen Sauerstoff anzureichern, sie haben auch reinigende Zwecke. Pflanzen klären das Wasser und befreien es von Schadstoffen. Das ist wichtig, um die Fische und andere Teichbewohner gesund zu halten und den Lebensraum Teich so sauber zu halten.

Das größte Problem an Teichen, egal ob es sich dabei um natürlich entstandene Teiche oder künstlich angelegte Gartenteiche handelt, sind Algen. Was viele Hobbygärtner dabei gar nicht wissen, es gibt Unterwasserpflanzen die dabei helfen, das Algenvorkommen drastisch zu reduzieren. Besonders hilfreich bei diesem Vorhaben sind Wasserpest und Hornkraut. Diese ernähren sich von den selben Stoffen wie Algen und entziehen ihnen damit die natürliche Nahrungsgrundlage. Die Algen verenden. Da beide Unterwasserpflanzenarten darüber hinaus äußerst schnell wachsen, dürfte vom Befall schon bald nichts mehr zu merken sein.

Allerdings birgt dieses rasante Wachstum auch Nachteile, denn wachsen die Unterwasserpflanzen schnell, dann überbevölkern zu den Teich womöglich und müssen von den Teichbesitzern ausgedünnt werden.
Auch in der Optik gibt es bei Wasserpflanzen große Unterschiede. Manche schwimmen frei im Teich, andere bilden Wurzeln bis zum Boden aus. Manche bleiben immergrün, andere bilden tolle Blüten in allerlei Farben und diese reichen oft auch bis weit über die Wasseroberfläche hinaus und erfreuen die Besitzer mit ihrer Farbenpracht. Typische Vertreter davon sind der Wasserschlauch, der kleine gelb Blüten ausbildet oder der Wasserhahnenfuß, der entfernt mit seinem äußeren Erscheinungsbild an Gänseblümchen erinnert.
Letztendlich bleibt die Anschaffung von Unterwasserpflanzen immer eine Frage des Geschmacks. Darauf verzichtet werden sollte allerdings nicht, sonst droht das empfindliche Ökosystem Teich umzukippen und bietet keinen geeigneten Lebensraum mehr für seine zahlreichen Bewohner im Wasser und außerhalb des Wassers an den Uferzonen.